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Wie Du in 7 Einfachen Schritten Depressionen Bekommst

„Overthinking“ stoppen – So erstickst du schlechte Gedanken im Keim
11. März 2014
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12. März 2014
 

Das Leben bietet so viele Möglichkeiten und doch so viele Möglichkeiten es so schlecht wie möglich zu gestalten. In diesem Beitrag möchte ich euch mal die wahrscheinlich aktuellsten Beispiele dafür aus unserer heutigen Zeit vorstellen und dir mal die Möglichkeit geben abzugleichen wie viele davon du selbst tust. spätestens wenn du 3-4 Übereinstimmungen triffst bei denen du denkst, oh das klingt ja wirklich nach mir, solltest du dir vielleicht ein paar Gedanken und deine Alltagsgestaltung machen.

1. Schritt - So wenig Bewegung wie möglich

Wenn du möchtest dass es dir so schlecht wie möglich geht, solltest du dich möglichst wenig bewegen. Hierbei ist es immer hilfreich wenn du alle deine Aktivitäten des Tages am besten in einem einzigen Raum vollziehst. Sei am besten das menschliche Äquivalent zum Haufen von Klamotten den du vom Bett auf den Stuhl räumst, vom Stuhl wieder aufs Bett, den du aber selbst nie weg räumst. Wenn es dir irgendwie möglich ist bewege dich auch in dem diesem einen Raum so wenig wie möglich, platziere am besten alles was du irgendwie zum Überleben brauchst einfach um dein Bett herum. Hierbei musst du natürlich eisern bleiben, lass dich nicht von einem schönen Tag dazu verführen mal rauszugehen und deinem Körper die Möglichkeit geben wichtige Hormone und Endorphine herzustellen, bleib einfach liegen.

2. Schritt - Ruiniere deinen Schlafrhythmus

Die Grundlage hast du schon damit geschaffen, dass du dich nahezu gar nicht mehr bewegst. Jetzt ist es natürlich auch noch wichtig die restlichen trotzdem intakten Funktion deines Körpers so gut wie möglich zu stören. Hierbei ist es natürlich immer hilfreich wenn du deinen Schlafrhythmus so gut wie möglich aus dem Konzept bringst. Nimm dir ruhig mal ein paar Tage an denen du einfach bis um 5:00 Uhr morgens Videospiele spielst oder Netflix schaust, mach unregelmäßig zu komplett sinnfreien Zeiten Mittagsschläfchen am Tag und nick ruhig öfter mal weg. Schlaf am besten mal 6 Stunden, mal 10 Stunden und vielleicht sogar ab und an mal nur vier. Es benötigt ungefähr drei Tage unregelmäßigen Schlaf am Stück, dass sie die ersten Ergebnisse merkt. Das Ziel hierbei ist es, dass ihr euch sowohl schrecklich fühlt wenn ihr früh aufsteht, als auch wenn ihr lange schlaft. Nach drei Tagen wird der unregelmäßige Schlaf es euch ohnehin schwer machen überhaupt noch zu schlafen wann ihr es möchtet, was den weiteren Verlauf des unregelmäßigen Schlafes sehr positiv unterstützt.

 

3. Maximiere die Zeit die du vor Bildschirmen verbringst

Die beiden eben genannten Effekte werden natürlich auch noch positiv dadurch unterstützt, dass ihr soviel Zeit wie möglich vor einem Bildschirm verbringt. Langeweile könnte euch dazu treiben irgendetwas sinnvolles zu tun, also lass dich doch einfach von deinem Smartphone oder deinem Laptop entertainen. Müdigkeit oder Langeweile könnte euch auch dazu treiben schlafen zu gehen, also lasst doch einfach den Bildschirm eures Smartphones oder eures Laptops dafür sorgen dass ihr wach bleibt, naja, zumindest halbwegs wach. Geheimtipp: falls ihr doch mal einschlafen solltet, sorgt dafür, dass Ihr das Handy schon in der Hand habt und direkt damit weitermacht womit ihr aufgehört habt sobald ihr wieder aufwacht. Außerdem ist es natürlich noch eine äußerst effektive Methode, alle Benachrichtigungen eurer Apps, die irgendwie möglich sind zu aktivieren, sodass wir auch zu jeder möglichen Zeit wieder daran erinnert werdet Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Du hast sicherlich viele Sachen die dich interessieren, und viele die die stören. Deshalb ist es natürlich von Vorteil wenn du dich tagtäglich immer weiter und immer mehr mit den Dingen beschäftigt die dich stören, sei dies nun Politik, die Probleme der Welt oder gar das Glück anderer Personen.

4. Benutz das Smartphone und den Laptop explizit für Dinge durch die es dir schlecht geht

Wenn es ohnehin schon vorteilhaft ist, soviel Zeit wie möglich vor einem Bildschirm zu verbringen, dann könnt Ihr diese auch möglichst sinnvoll nutzen. Schaut euch am besten einfach den ganzen Tag Dinge an, über die überhaupt keine Kontrolle habt, gegen die überhaupt nichts machen könnt und die euch trotzdem wütend machen, euch schlecht fühlen lassen, euch traurig machen oder andere Arten von negativen Emotionen euch hervorrufen. Du hast sicherlich viele Themen die dich interessieren, oder die dich stören. Deshalb ist es doch durchaus sinnvoll sich den ganzen Tag nur mit diesen Themen zu befassen, wie beispielsweise die Seite der Politik die dir nicht gefällt, Katastrophen rund um verteilt über die Erde, das glückliche Leben anderer und noch so vieles mehr. Am besten setzt du dich hierbei auch noch für irgendetwas ein, dass dir am Herzen liegt und machst dies jedoch aber nur in oberflächlichen Aktivitäten, wie beispielsweise die Änderung eines Titelbildes oder eines Posts auf sozialen Medien. Dies gibt dir nämlich das Gefühl etwas getan zu haben, aber hält dir trotzdem die Möglichkeit offen dich über die fehlenden Ergebnisse und Veränderungen aufzuregen, denn du hast dich doch schließlich beteiligt. Wichtig hierbei ist nur, dass du dich den ganzen Tag beschäftigt hältst ohne eigentlich wirklich irgendetwas zu tun.

 

5. Setze dir völlig undurchdachte Ziele

Wenn ihr euch bis jetzt dann alle notwendigen Schritte gehalten hab, wird euer gehören irgendwann etwas rebellisch werden. Es kommt vielleicht auf diese schwachsinnige Idee sich ein Ziel zu setzen. Für sinnvolle und gewinnbringende Zielsetzung gibt es die folgende Regel. Ziele sollten der Smart Formel entsprechen, welche lautet:

Spezifisch
Messbar
Akzeptabel
Realistisch
Terminierbar

Dies erfüllt natürlich jedoch nicht den Zweck, dich so schlecht wie möglich fühlen zu lassen. Deshalb solltest du dafür sorgen dass sowohl das Ziel unklar und schwammig formuliert ist, als auch der Weg zum Ziel überhaupt nicht durchdacht und völlig ungeplant ist. Ein guter Ansatz hierbei ist, dir so immens große Ziele zu setzen, das ist eh völlig unmöglich ist diese zu erreichen. Nimm dir beispielsweise vor das komplette Haus von Grund auf sauber zu machen, anstatt erst mal mit einem Zimmer anzufangen. Oder lern beispielsweise als erstes wie du eine App vermarktest, anstatt zu lernen wie du sie programmierst. Damit schaffst du es dein Gehirn so gut wie möglich zu verwirren, sodass auch wirklich alles schief gehen kann. Hierbei ist es natürlich auch wichtig, einfach darauf zu warten das die Motivation von allein kommt, und keinen spezifischen Startpunkt zu wählen. Auf diese Art und Weise schaffst du es, diese coole Funktion des Gehirns, welche dich bei der Erreichung kleiner Ziele supergut fühlen lässt umzukehren und dafür zu sorgen dass du dich einfach bei jedem Schritt den du machst so schlecht wie nur irgend möglich fühlst.


 

6. Befasse dich so krampfhaft wie möglich damit glücklich zu sein

Dieser sechste Schritt schafft den Feinschliff deines ganzheitlich schrecklichen Gefühls. Versuche so krampfhaft wie möglich einzureden das Glück keineswegs etwas mit einer Art Weg zu tun hat, sondern einfach ein dauerhafter Zustand ist den nur gewisse Leute haben. Hierbei ist es natürlich hilfreich sich beispielsweise auf Instagram, YouTube oder anderen sozialen Medien die ganze Zeit Leute anzuschauen die ihren Traum Leben leben. Hierbei ist es jedoch wichtig dies nicht als eine Art Motivation zu sehen, etwas zu ändern, sondern einfach eine basierend auf Hass erfüllte Einstellung demgegenüber zu entwickeln und in dein Gehirn einzumartern, dass du dies nie haben wirst, und deshalb nie glücklich sein wirst.

7. Folge deinen Instinkten

Mit diesem wichtigsten und letzten Schritt schafft ihr nun wirklich denAbschluss eurer schlechten Gefühle und Depressionen. Nachdem ihr nun eine gewisse Zeit lang alles dafür getan habt um euch so schlecht wie möglich zu fühlen, wird euer Körper von alleine in diesem Gefühl verweilen wollen. Ihr werdet nicht mehr rausgehen wollen, ihr werdet nichts mehr unternehmen wollen, werdet keinen Sport machen wollen, ihr werdet nur noch ungesund essen wollen, ihr werdet nun noch vor dem Laptop hängen, Netflix schauen und euch voll und ganz eurer eigens geschaffenen Depressionen hingeben wollen.

Herzlichen Glückwunsch, wenn wir hier angekommen seid, habt es nämlich geschafft. Ihr müsst einfach nur noch euren Instinkten nachgehen, überhaupt gar nichts unternehmen und die Spirale sich einfach immer weiter drehen lassen. Jetzt könnt ihr euch wirklich zurücklehnen und das Ergebnis eurer langen Arbeit genießen und euch einfach tagtäglich vollkommen scheiße fühlen.

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